Die wirtschaftliche Situation 

Die Ephraim Veitel Stiftung ist wahrscheinlich die älteste jüdische Stiftung auf deutschem Boden, die seit ihrer Gründung 1799 und ihrem Wirksamwerden 1803 ununterbrochen bis heute besteht, trotz der gegenteiligen kriminellen Bemühungen der Nationalsozialisten. Schon deshalb ist sie eine erhaltenswürdige Institution für unsere heutige aber auch für zukünftige Generationen.
Um der Verantwortung vor der Geschichte und dem Stifterwillen gerecht zu werden, wurden die ursprünglich vorgesehenen wohltätigen Zielsetzungen den nunmehr eingetretenen Verhältnissen angepasst. Diese vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben – auch verbunden mit dem Ziel, das Wissen um jüdisches Leben in Deutschland zu erforschen, zu fördern, zu gestalten und zu sichern – kann die Stiftung nur erfüllen, wenn sie dafür Förderungen von außen erfährt. Denn das Stiftungskapital wurde durch die Entrechtung zur Zeit des Nationalsozialismus und den zweiten Weltkrieg stark dezimiert und konnte nach dem Krieg aufgrund der verhinderten Restitution nur minimal konsolidiert werden. Folglich ist es nur dank der finanziellen Hilfe von verschiedenen Unterstützern gelungen, die Arbeit dieser geschichts-lastigen preußisch-jüdischen Stiftung wieder aufzunehmen und sie inzwischen sehr erfolgreich mit den in der Gegenwart gewandelten Zielen weiter fortzuführen. Helfen Sie mit, dass die Ephraim Veitel Stiftung auch weiterhin ein aktiver Ort der Kommunikation, des Austausches und der Begegnung bleibt.

Spenden

Wie Sie unsere Arbeit unterstützen können:

• Bedenken Sie uns mit einer Einzelspende auch in geringer Höhe oder unterstützen Sie uns langfristig z.B. monatlich oder jährlich mit einem festen Betrag.
• Wünschen Sie sich zum Geburtstag oder zu einem Familienfest eine Spende an die Ephraim Veitel Stiftung.

Spender oder Spenderinnen können wunschgemäß an dieser Stelle namentlich aufgeführt werden.

Private Zustiftungen und Förderungen

Eine großzügige Förderung und Zustiftung in den Jahren 2020-2021 durch Frau Gabriele von Guilleaume ist für uns eine besondere Ehre und Freude, denn sie ist in direkter Linie eine Nachfahrin unseres Stifters Ephraim Veitel Ephraim (1729-1803), über dessen Sohn Heyman Veitel Ephraim (1763-1821), sodann Moses Heymann Ephraim (1781-1826), der (1812) mit der Taufe seinen Namen in Martin Ebers änderte. Ihm folgte Meier Moses Ephraim (1802-1837), mit der Taufe 1828 zu Moritz Georg Ebers geworden. Einer seiner Söhne, der berühmte Ägyptologe und Romancier Georg Moritz Ebers (1837-1898) war das nächste Glied in der Kette. Ihm folgte der impressionistische Maler und Buchillustrator Hermann Ebers (1881-1955). Seine Tochter Brigitte, verheiratete von Hennet, gab die Linie weiter an Ihre Tochter Marie-Elisabeth, verheiratete von Guilleaume, sie schließlich war die Mutter von Gabriele von Guilleaume.

• 1990 konnten Zustiftungen von Herrn Albert Repp aus Köln und ab 1994 der Eheleute Hermann und Annelore Baum aus Leverkusen die beschränkte Wiederaufnahme der Stiftungstätigkeit verwirklichen.

Öffentliche Förderungen und Kooperationen

• Die  LOTTO-Stiftung Berlin unterstützt die Arbeit der Stiftung gegenwärtig durch projektbezogene Förderung 2019-2023

• Die Stiftung Stadtmuseum Berlin – Museum Ephraim-Palais gewährt der Stiftung die unverzichtbare infrastrukturelle Förderung

Weitere Kooperationspartner:

• Der „Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e.V.“

• Der „Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865“

Die 4. Soirée am 9. Oktober 2021 wurde gefördert und fand statt im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ (#2021JLID).