Soirée mit Vortrag, Musik und GesprächAm Dienstag, 02. Juni 2026 um 19.00 UhrLocation:Alexander und Renata Camaro Stiftung, BerlinPotsdamer Straße 98A (Hinterhof), 10785 BerlinZugang barrierefreiEintritt frei - Voranmeldung erbeten (evs@ephraim-veitel-stiftung.de)
Vortragsabend mit der bekannten Berliner Ärztin Dr. Yael Adler
Mit der 18. Soirée »Berliner jüdische Ärzte – Pioniere der Medizin« wird unsere Veranstaltungsreihe im Rahmen des Themas »Jüdische Männer und Frauen gestalten Berlin – vom 18. bis 20. Jahrhundert« fortgesetzt.
Das 19. und beginnende 20. Jahrhundert waren ein Höhepunkt der modernen Medizin, an dem jüdische Ärzte und Ärztinnen einen überproportionalen Anteil hatten. Für alle, die nicht nur die Namen der beteiligten Juden und die von ihnen erforschten Krankheiten hören möchten, sondern verstehen wollen, worum es dabei geht, ist dieser Abend ein ›Muss‹.
Die vom Fernsehen und ihren Bestsellern her bekannte Berliner Ärztin Dr. Yael Adler wird – auch anhand von Abbildungen – das Wesen und die Bedeutung dieser medizinischen Errungenschaften erklären.

Was hat Paul Ehrlich wirklich gebracht, worin besteht der Wassermann-Test, worin der Warburg-Effekt, was ist der Romberg-Test und was der Embden-Meyerhof-Weg? Wer hat die Gynäkologie mit der Hormonforschung zusammengebracht, wer den Schwangerschaftstest erfunden; was ist die Henoch-Schönlein-Purpura, beziehungsweise die Lassar-Paste, der Buschke-Löwenstein-Tumor, oder das Fibroepithelioma von Pinkus, wie auch die Niemann-Pick-Krankheit? Man könnte dieses Who is Who? und What is What? jüdischer Namen und Krankheiten, die man alle aus der Arztpraxis kennt, noch weiterspinnen. Ein informativer Abend zum Staunen!
Im Anschluss an den Vortrag laden wir unsere Gäste wie gewohnt ein zum Austausch und Gespräch bei Wasser, Wein und Brezeln.
Vortrag: Dr. Yael Adler (Berlin)
Musik: Franziska-Marie Scholz, Berlin (Querflöte)

Gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin
